Zeitungsbericht vom 6.11.2017, Mainpost

von Simon Hörnig

 

Feuerwerk an guter Laune mit dem Chor “Popcorn”

Ein eineinhalbstündiges Feuerwerk an guter Laune zündete der Chor “Popcorn” am Samstagabend in der gut besuchten Rechtenbacher Pfarrkirche.

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Nicht nur musikalisch sondern, auch optisch bot der Chor “Popcorn” beim Konzert in Rechtenbach ein bunt akzentuiertes Programm. Foto: Simon Hörnig

”Darauf haben wir fünf Jahre lang hingearbeitet, ich bin schon erleichtert”, äußerte sich Chorleiter Wolfgang Adolf sichtlich gelöst nach dem eineinhalbstündigen Feuerwerk an guter Laune, mit dem der Chor “Popcorn” am Samstagabend die gut besuchte Rechtenbacher Pfarrkirche erfüllt hatte.

Zur Veröffentlichung ihres zweiten Studio-Albums ”Wir laden Sie auf!” hatten die “Popcörner” eine ausgefeilte Live-Performance erarbeitet, bei der von der stimmungsvollen Lichtshow, über perfekte getimete Gesangseinsätze und Positionswechsel, bis hin zu farblich auf den Verlauf des Abends abgestimmte Kleidungsakzente, nichts dem Zufall überlassen wurde.

“Yo, Ho, all together”, mit Hans Zimmers düsterem Choral “Hoist the Colours” - bekannt aus dem dritten Teil der “Pirates oft he Carribbean-Reihe“ begleiteten die 19 Protagonisten, vier Männer und 15 Frauen ihren Chorleiter in den Altarraum und stimmten die zahlreichen Hörer gleich von Beginn an auf ein etwas anderes Kirchenkonzert ein. “Mit der Liedauswahl wünschen wir uns, dass es gelingt, Sie mitzureißen. Wenn es Ihnen gefällt, dann dürfen Sie gerne klatschen”, schloss Maria Adolf ihre kurze Begrüßung und das Publikum kam beim darauffolgenden Einheizer “Let's get loud” nur zu gerne beiden Wünschen nach.

Spätestens am Ende der metaphorischen “Insel der Freiheit” angekommen trieb Anna Lattins emotionales Solo zu Leonard Cohens “Halleluja” die Anwesenden zu regelrechten Ovationen. Neben der Fülle an weltlichen Popsongs aus allen Hemisphären zeigten die Popcörner im “Land der Ruhe”, weshalb sie im heimischen “Spessartdom” mindestens ebenso gut aufgehoben waren, wie in einer weltlichen Spielstätte - traten in Stücken wie “Wohin sonst” und “Singt Gott ein Lied vom Leben” doch die Wurzeln des Chors in der modernen christlichen Musik zu Tage, mit der sich die Interpreten hörbar verbunden zeigten.

Mit Andreas Bouranis Weltmeister-Hymne “Auf Uns” feierte sich der Chor zum Abschluss noch einmal selbst für die Energieleistung und gab dem begeisterten Publikum nach stehenden Ovationen mit Robbie Williams´ “Angels” noch eine letzte Zugabe mit auf den Weg.

Auch Gründungs- und Ehrenmitglied von “Popcorn”, Pfarrer Thomas Eschenbacher, hatte sich den Auftritt nicht entgehen lassen, attestierte den Popcörnern eine “großartige Weiterentwicklung” und freute sich beim anschließenden Sektempfang den ein oder anderen Weggefährten wiederzutreffen.

Das Konzertprogramm “Wir laden Sie auf!” wollen Popcorn im kommenden Jahr erneut zur Aufführung bringen. Info über die Termine gibt es bald unter: www.popcorn-rechtenbach.de.

 

 

Zeitungsbericht vom 6.11.2017, Main Echo

von Jochen Kümmel

 

Popcorn nimmt mit auf Inseln der Lebensenergie

Konzert: Unter dem Motto “Wir laden Sie auf” begeistert Chor in der Rechtenbacher Kirche 350 Zuhörer - Programm auch auf CD


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Rechtenbach. Das Publikum erhebt sich und spendet tosenden Applaus: Eingehüllt von verschiedenen Lichtstimmungen präsentierte der Chor Popcorn unter der Leitung von Wolfgang Adolf am Samstagabend in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Rechtenbach sein neues Konzert “Wir laden Sie auf” (Foto von Jochen Kümmel)

“Wir wollen sie heute aufladen mit kraftvoller Energie, guter Laune und neuer Frische für den Alltag”, begrüßte Maria Adolf im Namen von Popcorn auch zahlreiche ehemalige “Popcörner” wie Pfarrer Thomas Eschenbacher.
Freiheit und Ruhe
Der Chor, der in den unterschiedlichsten Besetzungen bereits 21 Jahre Bühnenerfahrung gesammelt hat, nahm die geschätzten 350 Konzertbesucher mit auf eine musikalische Reise an vier Orte. Station 1: Die Insel der Freiheit. Mit “Let´s get loud” startete das Konzert laut und frei mit dem Gefühl des Aufbruchs. Gefolgt von “Rain in May”, “Hit the road Jack” sorgte “Halleluja” für die ersten Gänsehautmomente des Abends.
Zur Ruhe kommen um neue Kraft zu schöpfen gelang “Im Land der Ruhe” etwa mit dem Duett “Bei dir ist Leben” oder mit “Pirates of the Caribbean”, um für turbulente Zeiten im Leben gerüstet zu sein.
Freude und Begegnung
Mit einem Jubelschrei tauchte der Chor ins Land der Freude ein. Für einen  temperamentvollen und unbeschwert pulsierenden Latin-Rhythmus sorgte das Lied “Un poquito Samba”. Lebhaft rhythmisch sorgte auch der Song “Mas que nada” oder “Scat calypso” für weitere Glanzpunkte im Konzertverlauf.
Angekommen im “Land der Begegnung” ging es mit aufgetankter Lebensenergie und zahlreichen Solisteneinlagen mit “Count on me” und “When you say nothing at all” auf die vierte und letzte Insel eines fulminanten Konzertes. Der chorische Pop-Sound ging mit “Love is a Flame” ins Ohr.
19 Lieder zum Mitnehmen
Wie im Flug verging die eineinhalbstündige Konzertreise, die mit “Ein Hoch auf uns” ihren Höhepunkt fand. Mit lange anhaltendem Applaus feierten die Besucher die 24 Frauen und Männer und ließen die “Popcörner” nicht ohne eine Zugabe aus dem Altarraum entschwinden.
Getoppt konnte die Stimmung nur noch mit der Zugabe “Angels” werden. Maria Baser bedankte sich bei Maria und Wolfgang Adolf für ihre Mühen und Geduld bei den Proben und den Konzertvorbereitungen.
Gleichzeitig mit der Konzertpremiere erschien auch das neue Studioalbum “Wir laden Sie auf!”. Alle 19 Lieder des Abends konnten die Konzertbesucher mit nach Hause nehmen, zeigt sich Chorleiter und Produzent der CD Wolfgang Adolf stolz über die Qualität der neuen Produktion. Bereits seit 2012 spielten die Musiker im kleinen Tonstudio von Wolfgang Adolf im Rechtenbacher Singrund ihre Songs ein.
Rund 800 Stunden reine Produktionszeit investierte Wolfgang Adolf, die vorausgegangenen Proben, bis die Songs aufnahmereif waren nicht eingeschlossen. Es ist die zweite Studio-CD. 1000 Stück hat der Chor davon pressen lassen. Der Erlös des CD-Verkaufs geht in Spenden, in die CD-Produktion oder zur Deckung der Kosten, wie die Gema.

 

 

 

Zeitungsbericht vom 23.10.2017, Mainpost

von Simon Hörnig

 

Marathon zur zweiten Studio-CD von "Popcorn"

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Präsentiert die neue CD stolz im heimischen Aufnahmestudio: Produzent und Chorleiter von Popcorn, Wolfgang Adolf. Foto: Simon Hörnig
 

“Man glaubt gar nicht wieviel Zeit in so ein Projekt reinfließt”, äußerte sich Wolfgang Adolf bei der Präsentation des neuen ”Popcorn”-Albums “Wir laden sie auf!” gleichermaßen erleichtert und stolz

Gut 800 Stunden reine Produktionszeit hatte der Chorleiter dafür in seinem kleinen Rechtenbacher Aufnahmestudio in die Erstellung der CD investiert ohne die ausgiebigen Proben bis die Lieder aufnahmereif waren.

Keine einfache Koordination

Die Berufstätigkeit vieler Chormitglieder und die damit einhergehende nicht immer einfache Koordination von Übungs- und Aufnahmeterminen taten ihr Übriges und so entwickelte sich die zweite Studio CD nach 2005 zu einem wahren Marathonprojekt, für das alle Beteiligten langen Atem beweisen mussten, stammten einige Aufnahmen doch bereits aus dem Jahr 2012. Ein Umstand, mit dem Adolf jedoch gut umzugehen wusste, weshalb die versäumte Veröffentlichung zum 20-jährigen Chorjubiläum im vergangenen Jahr auch nicht weiter tragisch war: “Wir haben uns schon gedacht, dass das nicht hinhaut und die CD daher thematisch bewusst eigenständig und nicht als Jubiläums-Album gestaltet”.  Anders als der erfolgreiche Vorgänger “Stern in dunkler Nacht”, bei dem es sich um eine reines Weihnachts-Album handelte, ist das neue Werk für jeden Anlass geeignet. Der CD-Titel “Wir laden Sie auf” gibt dabei die Richtung vor, denn das erklärte Ziel ist es, den Hörer mit neuer Energie aufzuladen. Mit welchen Liedern genau sie diese “musikalische Reise auf vier virtuelle Inseln” beschreiten wollen, das möchten Maria und Wolfgang Adolf, im Hinblick auf das Veröffentlichungskonzert am 4. November um 17 Uhr in der Rechtenbacher Pfarrkirche, noch geheim halten. Ein bunter Stilmix von moderner christlicher Musik und fetzigen Popnummern ist jedoch gewiss und: “es werden neue und anspruchsvolle Lieder sein”, so Wolfgang Adolf.

Nur Sopran- oder Bassstimmen

Und obwohl die jetzigen Konzertproben die Sänger fordern, jedoch gleichzeitig auch Routine sind, stellte die Studioarbeit ganz andere Anforderungen an die Hobbymusiker. Während normalerweise alle Chorstimmen zusammen proben, bestellte sich Wolfgang Adolf für die Aufnahmen stets beispielsweise nur Sopran- oder Bassstimmen ein und zeichnete mit diesen dann abschnittsweise die Lieder auf. “Ich bin einfach froh, dass wir´s geschafft haben!” freut sich Adolf, bevor es direkt weiter in die ehemalige Rechtenbacher Grundschule zum allwöchentlichen Probetermin ging. Eingeladen, sich bei Popcorn zu beteiligen, ist “jeder der singen kann und Spaß am Singen hat”. Geprobt wird für gewöhnlich im Pfarrheim Rechtenbach, jeden Mittwoch von 20 bis 22 Uhr. Die derzeit 24 Mitglieder stammen aus dem ganzen Landkreis.

Weitere Infos: www.popcorn-rechtenbach.de

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Aufnahmen;art774,9777436
© Main-Post 2017

 

 

Zeitungsbericht vom 17.03.2011, Mainpost

von Gisela Büdel:


Eine begeisternde Hommage an die Kraft der Liebe

„Popcorn“ in St. Michael: „Liebes-Lyrik“ erntete großen Beifall

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Love Can Build A Bridge“: Popcorn mit den Solistinnen Ingrid Kracht und Maria Adolf baute eine Brücke zwischen Gott und Mensch.  Foto: Büdel

 

Von unzähligen Kerzen in ein warmes Licht getaucht, bot die Stadtpfarrkirche St. Michael am Samstagabend den gefühlsbetonten Rahmen für Liebes-Lyrik von „Popcorn“. 100 Besucher waren der Einladung des Familienkreises St. Josef Sendelbach gefolgt und ließen in Wort und Klang die Facetten der Liebe auf sich wirken.

Mochte sich nach der Vorankündigung auch mancher gefragt haben: „Liebes-Lyrik in der Stadtpfarrkirche?“ Der Berührungspunkt wurde bald jedem Zuhörer klar: „Gott ist die Liebe“. Die Hommage an die Kraft der Liebe reichte von der Beziehung zu Gott bis zum tiefen Gefühl zwischen Mann und Frau.

Bereits die Einstimmung mit Elvis Presleys „Can't Help Falling In Love With You“ ließ spüren, dass sich die „Popcörner“ mit ihrem musikalischen Leiter Wolfgang Adolf weitab von billiger Romantik dem Thema widmeten. Claudia Wichartz vom Familienkreis Sendelbach und aktive Popcorn-Sängerin, gab mit einem Gedicht von Peter Handke den Konzerttitel treffend wieder. Darin heißt es, dass zwei allein für die Liebe nicht genügen, sondern der Dritte im Bunde Gott sein müsse.

Zwischentexte wie dieser rankten sich um die musikalische Botschaft. Dass Tiere es auch nicht einfacher haben als Menschen, ließ die „Ameisenliebe“ wissen. Was passiert, wenn jeder beginnt, sich selbst zu lieben, schrieb Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag (16. April 1959). Das Ergebnis trug Pastoralreferent Manfred Müller vor: Vertrauen, Authentisch-Sein, Reife, Ehrlichkeit und Herzensweisheit. Wesensmerkmale, die auch die Mitglieder von „Popcorn“ ausstrahlen.

Ob vierstimmig, á capella, im Solo oder Duett: Mitreißend und modern, kraft- oder gefühlvoll, aber immer mit sauberen Klängen und präziser Rhythmik sorgte der Chor für die versprochene „Wohlfühl-Atmosphäre“. Kultsongs wie „I Will Follow Him“ aus „Sister Act“ wechselten mit dem modernen musikalischen Glaubensbekenntnis. Ein besonderes „Bonbon“ waren einzelne Soli, zum Träumen schön: Ingrid Kracht (Sopran) erinnerte mit „I Will Always Love You“ an die kürzlich verstorbenen Whitney Houston. Tief berührte Sopranistin Melanie Heßler mit „The Rose“ (Bette Midler). Ihr ganzes Herz legten Maria Adolf (Alt) und Thorsten Appel (Bass) in den „Mutmacher“ nach dem Text von Elli Michler: „Wo du geliebt wirst, darfst du auch Schwächen zeigen“.

Ein Popcorn-Fan lässt sich jedes Mal aufs Neue begeistern von Thomas Staab (Bass) und seinem „No Matter“ von Boyzone. Mit dem swingenden „Halleluja“, Grand-Prix-Siegertitel 1979 der Israelin Gali Atari, sollte das Konzert ausklingen. Doch die Konzertbesucher hielt es nicht mehr auf den Bänken und rhythmischer Applaus verlangte nach einer Zugabe. Und so endete das Konzert, wie es begonnen hatte mit einem Musiktitanen: Der „King Of Pop“ Michael Jackson persönlich stand Pate für den brillanten Schluss: „Heal The World“.

 

 

 

 

Zeitungsbericht vom 26.07.2011, Mainpost

von Jürgen Gabel:

Popcorn bringt Pep in die Kirche

Ökumenisches Benefizkonzert mit dem Rechtenbacher Chor in St. Jakob

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    Musikerlebnis: Der Chor “Popcorn” aus Rechtenbach setzte beim Benefizkonzert in der Obersinner Pfarrkirche St. Jakobus musikalische Glanzpunkte.                                                                                                                         Foto: Jürgen Gabel

 (jg) „Wer das Konzert nicht gehört hat, hat etwas verpasst“, so fasste eine Besucherin die Meinung des Publikums zusammen. Mit dem Chor Popcorn aus Rechtenbach, der mit 15 Sängerinnen und Sängern sowie einem E-Piano nach Obersinn gekommen war, präsentierte sich in St. Jakobus ein Klangkörper der Spitzenklasse.

Mit dem ökumenischen Benefizkonzert setzte die Kirchenverwaltung ihren halbjährlichen Konzertreigen mit einem Glanzpunkt fort. Der über die Region Lohr hinaus bekannt Chor stellte moderne geistliche und weltliche Songs vor. Chorleiter Wolfgang Adolf hatte sein Ensemble hervorragend im Griff. Moderator Jürgen Gabel führte durch das eineinhalbstündige Programm. Er hatte das Musikereignis unter das Motto „Kirche einmal anders erleben“, gestellt. Die Einstimmung übernahm Pfarrer Franz Malczyk.

Freude an der Musik

Popcorn drückt in seinen Liedern in meistens vierstimmigem Gesang, a capella, im Duett oder Solo temperamentvoll und leidenschaftlich die Freude und Liebe an und zur Musik aus. Bereits beim Einstieg der getragenen Lieder „Bless the Lord“ und „Singt Gott“ unterstrich der Chor sein beachtliches Stimmvolumen. Beim Sister-Act-Klassiker „I will follow him“ schnippten die Besucher zum ersten Mal mit den Fingern. Voller Emotionen klang „Only you“, und der Spiritual „Rock my soul“ erinnerte an die legendären Les-Humphries-Singers.

Die Würzburger Liedermacherin Stefanie Schwab hatte eigens für den Rechtenbacher Chor den „Popcorn-Rap“ geschrieben, der 2002 die Nummer eins im Bundeswettbewerb für neue geistliche Lieder geworden war. „Lass es raus, was in dir steckt“ lautet die Botschaft der „Popkörner“.

Thomas Staab glänzte mit einem Bass-Solo bei „No Matter what“, dem Welthit von Boyzone, während „Waiting for the Lord“ von der Erwartung des Herrn kündete. Die Musikgruppe beklagte in dem Prinzen-Hit „Mein bester Freund“ das Unrecht in der Welt. Der Evergreen der Countrymusic „King of the Road“ wurde ebenso stimmlich diszipliniert präsentiert wie die swingende Botschaft „Halleluja“, der Grand-Prix-Siegertitel 1979 der Israelin Gali Atari.

Mit „Vivo per lei“ – „Ich lebe für die Musik“ boten der Chor und besonders die Solisten Ingrid Kracht (Sopran), Thorsten Appel (Bass) und Maria Adolf (Alt) eine beeindruckende Vorstellung. Beim abschließenden ABBA-Hit „Thank you for the music“ und dem weltbekannten „Hit the Road Jack“ beendete Popcorn eine bemerkenswerte musikalische Botschaft.

Zugaberufe in der Kirche

Die folgenden stehenden Ovationen mit lautstarken Zugaberufen waren recht ungewohnt für die Obersinner St. Jakobuskirche. Mit einer Erinnerung an King Elvis „Can't help falling in love with you“ und Michael Jacksons „Heal the world“, der sich eine bessere, eine heile Welt wünschte, gaben die Sänger und Sängerinnen den Dank zurück.

Der evangelische Pfarrer Gunnar Zwing meinte, dass schon eine Tüte Popcorn im Kino Genuss verspricht, wie der Chor Popcorn in der Obersinner Kirche: „Sie haben Pep in die Kirche transportiert.“ Beide Pfarrer setzten mit einem Gebet und dem Segen einen Schlusspunkt unter ein eindrucksvolles Musikerlebnis. Beschwingt und gut gelaunt besuchten die Gäste anschließend das Grillfest in der benachbarten Mehrzweckhalle.

 

 

Zeitungsbericht vom 12.07.2011, Lohrer Echo

von Gisela Büdel:

Musikalische Krönung des Jubiläums

50 Jahre Herz-Jesu-Kirche: »Popcorn« gastierte in Krommenthal mit Gospelklängen und mitreißenden Stücken

Wiesthal-Krommenthal »Das Ende krönt das Werk (Finis coronat opus).« Mit den Worten eines römischen Dichters hieß Pfarrer Johannes Jasniewicz am Sonntagabend die Gruppe »Popcorn« in der Herz-Jesu-Kirche willkommen. Das Konzert sei die musikalische Krönung des 50-jährigen Kirchenjubiläums.

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»Thank you for the music«: Der Rechtenbacher Chor »Popcorn« fand mit seinem ersten Gastspiel in Krommenthal ein begeistertes Echo. Foto: Gisela Büdel

Musik begleite den Menschen von der Wiege bis zur Bahre und berühre Herz und Seele, so Jasniewicz. Womit er recht behalten sollte: Die 14 Sänger aus Rechtenbach und Umgebung ließen schon mit »Bless the Lord« und »Singt Gott« zum Einstieg hören, was die Zuhörer erwartete: Moderne christliche Musik aus Gospel, Spiritual, aber auch Weltliches aus Pop und Musical.

Gesungen wurde meist vierstimmig, a cappella, im Solo oder Duett. Mit Temperament und Leidenschaft drückte der Chor Freude und Liebe oder auch Zeitkritik aus. Über allem aber stand die Sehnsucht nach Tiefe und Sinn des Lebens.

Kompliment an »Popcorn« für das konzentrierte Miteinander und beachtliche Stimmvolumen. Solistisch sorgten Maria Adolf und Melanie Heßler mit dem »Popcorn-Rap« für großes Hörvergnügen. Tief berührten Sopranistin Ingrid Kracht, Maria Adolf (Alt) und Thorsten Appel (Bass) mit der Ballade »Vivo per lei«. Nicht fehlen durften Thomas Staab (Bass) und sein »No matter what« von »Boyzone«. Die Krommenthaler samt Gäste aus der Umgebung ließen sich gerne vom »Popcorn-Fieber« anstecken: »Thank you for the music« von ABBA verführte zum Mitklatschen.
Nach 75 Minuten erhoben sich die Zuhörer von den Plätzen und spendeten reichlich Applaus.

Für die Zugaben standen zwei Musiktitanen Pate: Elvis Presley (Can´t help falling in love) und der »King of Pop« Michael Jackson (Heal the world). »Danke für diese Musik«, griff Pfarrgemeinderatsvorsitzender Harald Bruhn das Thema des Abends auf. Für ihn sei das Konzert nicht nur ein würdiger Abschluss der Festtage, sondern ein Höhepunkt. Mit einem Stehempfang auf dem Kirchenvorplatz klangen die Jubiläumsfeierlichkeiten aus.

Gisela Büdel

 

 

 

Zeitungsbericht vom 19.10.2010, Mainpost

von Gisela Büdel:

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Thank you for the music: Es war ein Erlebnis, wie begeistert die 16 “Popcörner” mit ihrem musikalischen Leiter Wolfgang Adolf für die Musik dankten.


Macht und Zauber der Musik

Kirchenmusikalischer Herbst in Rechtenbach - “Popcorn” hinterließ tiefen Eindruck

„Musik ist ein Geschenk Gottes an uns“, heißt es in der Vita von „Popcorn“. Den Dank für dieses Geschenk verpackte der junge Chor aus Rechtenbach am Sonntagabend in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in berührende Klangwelten.

„Die Konzertreihe zum Thema 'Thank you for the music' startete 2009 in der Pfarrkirche St. Michael (Lohr) und findet heute in Rechtenbach Höhepunkt und Abschluss“, informierte Popcorn-Mitglied Thomas Breitenbach zu Beginn. Und es sollte ein Höhepunkt werden. Den Zuhörern im gut besuchten Gotteshaus bot sich ein buntes, lebendiges Bild: 16 Sängerinnen und Sänger im Altarraum, offensichtliche Freude am Gesang, der Wunsch nach Perfektion und Harmonie und dabei die Lockerheit der Könner – Zutaten, die den kirchenmusikalischen Herbst in Rechtenbach bereicherten.

Wie das Programm bewies, ist „Popcorn“ in der modernen christlichen Musik ebenso zu Hause wie im weltlichen Pop. „Musik ist ein Gänsehautfeeling, verbreitet gute Laune und hat eine Seele.“ Sorgsam ausgewählte Zwischentexte veranschaulichten die Macht und den Zauber der Musik. Dem Kampf gegen das Unrecht dieser Welt war „Mein bester Freund“ gewidmet. Ein kritischer Text zu Musik, die ins Ohr geht. Beides geschrieben vom „Prinzen“ Sebastian Krumbiegel.

Zu „Rock my Soul“ griff das Publikum händeklatschend den Rhythmus auf. Auch für das sanfte, melodische Lied war Raum und Zeit: „I don't know how to love him“ nach Andrew Lloyd Webber oder „Can't help falling in love“ in Erinnerung an King Elvis. So harmonisch der Chor auftrat, so gekonnt präsentierten sich die solistisch Begabten: Der sonore Bass von Thorsten Appel überzeugte im Gotteslob „Let everything that has breath“ ebenso wie im rhythmischen „King of the road“ von Roger Miller. Sopranistin Melanie Heßler und Maria Adolf (Alt) hauchten dem „Popcorn-Rap“ von Stefanie Schwab Leben ein.

Die Würzburger Liedermacherin saß selbst im Konzert und freute sich an der Interpretation ihres Raps, 2002 die Nummer eins im Bundeswettbewerb für neue geistliche Lieder. Thomas Staab (Bass) glänzte mit „No matter what“, dem Welthit von „Boyzone“. Stimmungsvoll und talentiert die herausragenden Soli von Ingrid Kracht (Sopran). „Vivo per lei – Ich lebe für sie“: Eine Ballade, zwei Sprachen, drei Solisten. Kompliment an Maria Adolf, Ingrid Kracht und Thorsten Appel für ihre gefühlvolle und sensible Version. Mit dem fröhlichen „Thank you for the music“ griff „Popcorn“ nochmals das Konzertthema auf.

Nach dem letzten Ton des swingenden „Halleluja praise ye the lord“ brandete Beifall auf und die Zuhörer erhoben sich zu Ovationen. Gerne erfüllte „Popcorn“ den Wunsch nach Zugaben: „Amen“ mit dem Solo von Ingrid Kracht und das zu Herzen gehende „Heal The World“ (Michael Jackson). Was bleibt, ist die Erinnerung an einen authentischen und sympathischen Chor mit geistlichem Tiefgang und guter Musik. Bei freiem Eintritt waren Spenden für Musikanlage, Werbung und das neue Outfit willkommen. Das Orgelkonzert am 21. November um 18 Uhr mit Christoph Brückner und Rudi Ebel schließt den kirchenmusikalischen Herbst ab. Am 19. Dezember lädt „Popcorn“ zum Adventskonzert an gleicher Stelle.

 

 

Zeitungsbericht vom 22.09.2010, Mainpost

von Inken Kleibömer:

 

HOHENROTH

„Thank you for the music“

Band Popcorn begeistert ihr Publikum in der Dorfgemeinschaft Hohenroth


Thank you for the music: Der Rechtenbacher Chor „Popcorn“ mit seinem Leiter Wolfgang Adolf sowie vielen Solisten begeisterte beim Konzert im Festsaal der Dorfgemeinschaft Hohenroth.  Foto: Inken Kleibömer

 

HOHENROTH

„Thank you for the music“

Band Popcorn begeistert ihr Publikum in der Dorfgemeinschaft Hohenroth

 

(klb) Die Band Popcorn gastierte am Sonntagabend erstmals im Festsaal der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth bei Rieneck. Das Konzert stand unter dem Titel „Thank you for the music“.

Die Sängerinnen und Sänger von Popcorn um Wolfgang Adolf bereichern vorwiegend Gottesdienste mit ihrem Gesang. Der 1996 in Rechtenbach gegründete Chor besteht aus je sieben Stimmen im Sopran und Alt, drei Tenöre und vier Bässe verstärken den Klangkörper, der vierstimmig sowohl á capella als auch mit Begleitung am E-Piano zu hören ist.

Die musikalisch sehr ausgewogenen Beiträge wurden locker und stimmlich sehr diszipliniert dargeboten. Abwechslungsreich ging es durch das knapp zweistündige Programm mit Songs zu Ehren Gottes. Spirituals, den Popcorn-Rap, aber auch die Zugabe „Heal the world“ von Michael Jackson sowie „King of the road“ beeindruckten das Publikum im vollbesetzten Festsaal der Dorfgemeinschaft.

Besonders die Solisten wie Thorsten Appel, Thomas Staab, Melanie Heßler, Sabine Iser, Maria Adolf und herausragend Ingrid Kracht mit „Amen“ bekamen viel verdienten Applaus.

Als am Ende des Programms der Konzerttitel „Thank you for the music“ erklang, waren alle der Meinung, dass dieser Abend außergewöhnlich gelungen war und alle sich über ein Wiederkommen freuen würden.

 

 

 

Zeitungsbericht vom 21.07.2009, Mainpost

von Gisela Büdel:

Mainpost

Der Chor „Popcorn“ ließ bei seinem Konzert die Kraft und den Zauber der Musik hör- und spürbar werden.

FOTO GISELA BÜDEL

 

LOHR

„Popcorn“ begeisterte in St. Michael

Aus Liebe zur Musik

Sie nennen sich „Popcorn“ und zeigen, was sie können: singen. Die Premiere des neuen Programms „Thank you for the music“ am Sonntagabend in der Pfarrkirche St. Michael wurde zum beglückenden Erlebnis für Chor und Publikum zugleich.

l„Aus Liebe zur Musik wurde 'Popcorn' 1996 um den damaligen Kaplan Thomas Eschenbacher in Rechtenbach gegründet“, eröffnete Clemens Kracht. Die 18 „Popcörner“ kommen aus Rechtenbach, Wombach, Pflochsbach, Sendelbach, Lohr, Wiesthal und Wiesenfeld. In den vergangenen 13 Jahren absolvierte die Gruppe zahlreiche Auftritte. Am Sonntag wollte sich „Popcorn“ mit einer Stunde gemeinsamen Musizierens „für die schöne Zeit bedanken“, sagte Kracht.

Dass der Kirchenraum fast bis auf den letzten Platz gefüllt war, zeugte schon im Vorfeld von der Qualität und Beliebtheit des Chors unter Leitung von Wolfgang Adolf. Und die Erwartungen wurden erfüllt: Das breit gefächerte Repertoire aus Gospel, Musical, neuem geistlichen Lied und Pop ging unter die Haut und verbreitete eine ebenso packende wie tief berührende Atmosphäre.

„Musik ist Liebe. Man kann sich beim Hören frei fühlen und treiben lassen.“ – Besinnliche Zwischentexte wie dieser oder persönliche Erfahrungen vertieften die musikalische Botschaft aus dem Altarraum. Durch das Stimmvolumen einiger Solisten – allen voran die Sopranistin Ingrid Kracht, Maria Adolf (Alt), der sonore Bass von Thorsten Appel mit „Vivo per lei“ (Ich lebe für sie) und Thomas Staab (Bass) mit „No matter what“, dem Welthit von „Boyzone“ – gewann das Konzert an enormer Gestaltungskraft. Die Leistung des gesamten Ensembles soll das keinesfalls schmälern. Anspruchsvolle Arrangements setzten ein konzentriertes Miteinander voraus.

Die Freude an der Musik übertrug sich aufs Publikum, frei nach dem Motto: „Lass es raus, was in dir steckt“ aus dem „Popcorn-Rap“, dem experimentellen geistlichen Lied der Würzburger Liedermacherin Stefanie Schwab. Zum amerikanischen Spiritual „Rock my soul“ und dem Traditional „Halleluja praise ye the lord“ bildeten die Zuhörer klatschend den Rhythmus-Chor im Hintergrund. Einfühlsame Songs wie „I don't know how to love him“ aus „Jesus Christ Superstar“ oder Elvis Presleys „Can't help falling in love“ berührten Herz und Seele.

Mit ganz großem Applaus wurde die Gruppe verabschiedet, allerdings erst nach zwei Zugaben: Für Gospel-Liebhaber erklang „Amen“ und „Heal The World“ im Gedenken an den kürzlich verstorbenen Michael Jackson.

Bei freiem Eintritt waren Spenden für die Musikanlage, die Werbung und das neue Outfit willkommen.

Weitere Gastspiele mit „Thank you for the music“ gibt der Chor am 27. September in der Pfarrkirche Pflaumheim und am 18. Oktober in der Pfarrkirche Wipfeld.

Die Mitwirkenden Angelika Rüb, Gabi Frech, Ingrid Kracht, Jutta Ebert, Kerstin Metzger, Melanie Heßler, Ute Herold (Sopran); Bianca Riedmann, Elfi Steinle, Maria Adolf, Sabine Iser, Sabine Schmitt, Silvia Neumann (Alt); Thomas Breitenbach, Wolfgang Adolf (Tenor); Alfred Vogeltanz, Thomas Staab, Thorsten Appel (Bass); musikalischer Leiter: Wolfgang Adolf.